Montag, 5. Januar 2009

12 Minuten Part 01

"Was soll das heißen, sie wissen nicht wo er ist?" Murphy hatte einen roten Schädel, seine Augen traten vor Wut hervor als er die Sekretärin anschrie. Diese schaut demütig nahc unten und stammelte "Nun, wie ich sagte, Mr. Schiller, er hat sich nicht abgemeldet bei mir, er ist einfach an mir vorbeigestürmt und war weg." Schon wollte Murphy weiterschreien, besann sich jedoch eines anderen drehte sich herum und stürmte zur Tür hinaus, er rannte den Korridor entlang und ins Treppenhaus, der Fahrstuhl würde zu langsam sein, wenn er überhaupt noch eine Chance haben wollte diese Arschloch zu erwischen musste er sich beeilen.
Im Parkhaus angekommen, rannte er zu seinem Wagen, ein nagelneuer Ford GT, getunt, schwarz, mit etwas mehr als 600 PS. Er liebte diesen Wagen und wusste auch damit umzugehen, früher einmal hatte er bei Strassenrennen mitgemacht, illegalen, bis er bei einem schlimmen Unfall beinahe ein Bein verloren hatte. Seitdem war er kein Rennen mehr gefahren.
Er fuhr den Wagen rückw#rts aus der Parkbucht und jagte nach oben zur Schranke, schob seine Schlüsselkarte durch den schlitz und als die Schranke sich hob fuhr er mit quitschenden Reifen hinaus in die Dunkelheit. Es war zwar erst kurz nah 18 Uhr, aber da es November war, schon recht dunkel in dne Straßen. Man sagte es würde Schnee geben, doch von dme war weit und breit nichts zu sehen.
"Wenn dieser Mistkerl es nach hause schafft bin ich geliefert" dachte Murphy. Der Boss würde shcnell erkennen das er besuch gehabt hatte und das jemand sich an seinem Computer zu schaffen gemacht hatte, achja und die Leiche seiner Frau würde ihr übriges zu dieser Theorie beisteuern. Dabei war die ein ebdauernswerter Unfall gewesen. Murphy hasste es Menschen zu töten und hatte es auch eigentlich in diesem Falle verhindern wollen, allerdings hatte die gute in einem hysterischen Anfall nach seiner Waffe gegriffen und der Schuss hatte sich mehr oder weniger zufälig gelöst... Ein klassischer Kopfschuss genau zwischen die Augen. "das schafft man nie wenn man zielt." dachte Murphy und gab noch mehr Gas. Wenn sein Boss die BEscherung sah, war er so gut wie tot. Murphy ahtte also keine andere Wahl als auch seinen Boss um die Ecke zu bringen.
Dabei hatte alles so einfach ausgesehen, als er von der Geschichte erfahren hatte. Der PLan war allenfürsich wasserdicht gewesen. Das alles so schief gehen konnte, hatte er sich niemals träumen lassen.
2Nun gut, da musst du jetzt durch" schwor er sich selber ein. Schon war er am Hause seinen Bosses angekommen und sah die Haustür offen stehen, das halbe Haus war hell erleuchtet. ER kam quitschend zum stehen, zückte seine WPistole, entsicherte sie und rannte die Treppe hoch. ER fand seinen Boss im Wohnzimmer, im Sessel sitzend mit einem Whiskey in de rHand. "BRavo Arschloch nun hast du es also tatsächlich getan, du verdammter Wichser, was zur Hölle soll das?" fuhr der Chef ihn an. "Sie wirken relativ gefasst Boss" erwiderte Murphy und legte auf seinen Boss an. "Das alles hätte nicht passieren sollen Boss, es tut mir wirklich leid" sagte Murphy.

Freitag, 26. Dezember 2008

Die 12 Minuten Geschichte

Ich möchte ein neues Projekt beginnen, es geht darum eine Geschichte zu entwicklen, die einzig auf Kreativität und vor allem Spontanität fusst.

Der Name der Geschichte ist ersteinmal Nebensache. Ich werde einen jeden Teil der Geschichte hier posten und dabei immer 12 Minuten zur Verfügung haben. Mit anderen Worten, ich schreibe was mir in den Sinn kommt, wobei natürlich darauf zu achten ist, dass die Sinnhaftigkeit bestehen bleibt. Es handelt sich also um eine fortlaufende Erzählung welche alleine durch die spontanen Ideen und auch durch die Tagesform nach vorne getrieben werden...

Viel Spaß damit...

Dienstag, 18. November 2008

13487 - Die Apokalypse

Verdammt noch mal, sag uns endlich wo du es versteckt hast!“ brüllte der Mann und schlug seinem vor ihm knienden Opfer den Kolben seiner Schrotflinte gegen den Hinterkopf. Der Mann ächzte vor Schmerz, biss sich jedoch auf die Lippen und erwiderte „Niemals, du verdammter Hund, los knall mich ab, dann erfährst du es nie...“ Der Mann drehte sich um und blickte ins dunkel: „Keine Chance Boss der Wichser denkt er wäre besser als wir.“ Ein kurzes Lachen kam aus dem Dunkel und ein untersetzter Mann mit Mantel, dessen Kragen er hochgeschlagen hatte trat ins Licht der trüben Glühbirne, die den Raum jämmerlich erleuchtete. „Gut, Gut, ich bin begeistert, es wird wohl Zeit ihm mit dem Schraubenzieher bekannt zu machen, leg los Mike.“

Mike, der in seiner Vergangenheit mehr als einmal seine Opfer mit dem Schraubenzieher bekannt machte, begann zu grinsen „Hey Arschloch, lehn dich zurück und genieße es, es tut zwar weh aber man lernt seinen Körper dadurch richtig gut kennen. Keine Angst, ich nehme eine Stelle wo nicht zuviel Fleisch auf dem Knochen ist, dann merkst du eher wenn der Schraubenzieher am Ziel ist.“ Er nahm den Schraubenzieher und begann sein teuflisches Werk, sein Opfer begann wild zu zappeln konnte sich jedoch nicht von seinen Fesseln lösen.

Die Schreie des Opfers verhallten in dem Raum und füllten ihn an mit ohnmächtigem Schmerz. „Das reicht Mike“ sagte der Mann in dem Mantel und trat an den reglos am Boden liegenden Körper er fasste ihn an den Haaren und zog den Kopf ganz nah an sein Gesicht.. „Immer noch keine Ahnung Jim?“ Jim noch immer vom Schmerz gelähmt, versuchte eines seiner geschwollenen Augen zu öffnen, blickte dem Mann in dem Mantel ins Gesicht und spuckte ihm eine Mischung aus Blut und Spucke ins Gesicht.

Verdammter Wichser, das reicht, Mike hol mir den Bunsenbrenner.“ Mike begab sich ins Dunkel und kehrte mit einer Lötflamme zurück: „Hier Boss.“ sagte er und übergab die Lötflamme an seinen Boss, dieser entzündete die Lötflamme und hielt sie Jim nah ans Gesicht: „ich wollte immer schon mal herausfinden ob Augen brennen können.“ Der Schuß trat an der Schläfe in dne Kopf des Mannes ein und die Kugel wurde von der Schädeldecke zurückgeworfen und hinterließ verheerende Spuren im Gehirn des Mannes. Er war tot bevor er sein Körper zu Boden fiel. „Boss? Oh Scheiße, oh scheiße.“ schrie Mike und feuerte ins dunkel, die feurige Mündungsblume erhellte den Raum für einen kleinen Augenblick und Mike feuerte blind in alle Ecken.

Der zweite Schuss aus dem dunkle streckte Mike nieder und die Schrotflinte fiel ihm aus der Hand.

Sie sind zu einer Bedrohung geworden Jim, sie haben fahrlässig gehandelt, das Geheimnis muss bewahrt bleiben, wissen sie was los ist, wenn es in die falschen Hände gelangt? Ich rede nicht von einer kleinen Krise verdammt, wir reden hier vom dritten Weltkrieg, die verdammte Apokalypse sie Idiot. Sagen sie mir jetzt wo sie es versteckt haben, damit wir es zurück bringen können.“

Jim konnte die Person nicht sehen doch das war auch nicht nötig. „Ja ich weiß Bescheid Commander, zu viele Menschen sind bereits dafür draufgegangen, ich habe gelernt niemandem zu trauen, nicht mal ihnen, also scheren sie sich zum Teufel, von mir werden weder sie noch sonst irgendjemand erfahren wo es ist.“

Das dachte ich mir, nun sie werden verstehen, dass ich das nicht akzeptieren kann.“ er trat ins Licht eine Zigarette im Mundwinkel und holte sein goldenes Zippo aus der Tasche: „Bereit?“ fragte er. Jim schaut ihn an und nickte. Die Schüsse kamen schnell und ohne Vorwarnung dennoch trafen sie mit tödlicher Genauigkeit. Jim war sofort tot. Der Mann holte einen Benzinkanister aus einer Ecke des Raumes verteilte es auf den Leichen und im Raum, zündete sich seine Zigarette an und warf das noch brennende Zippo dann in die Benzinlache. Die Flammen fraßen sich durch den Raum der schon bald angefüllt war mit beißendem Rauch und hellen lodernden Flammen, der Mann verschwand aus einer Seitentür und schwang sich in sein Auto.

Fast hätten ihm die drei Leid getan allerdings spielten sie alle auf der falschen Seite. Chuck, der Boss und sein Gorilla Mike waren simple Gangster die es an den meistbietenden verscherbeln wollten, nicht auszudenken wem sie es verkauft hätten. Jim, war eigentlich einer von den guten, hatte es jedoch aus der Forschungseinrichtung gestohlen um es im Osten an eine Organisation zu verkaufen die nicht unbedingt für Lebensbejahende Aktionen bekannt war. Also hatte man ihn darauf angesetzt. Er war Commander einer Einheit die über jeglichen Einrichtungen im Lande stand. Es gab keine Bezeichnung für diese Einheit da man dadurch auch gleichzeitig ihre Existenz manifestiert hätte. Er lebte zwischen den Welten und fühlte sich dort auch wohl. Es war nun zeit den Anruf zu machen, er holte sein Handy aus der Tasche und wählte eine Nummer „Hallo, ich bins hören sie einfach zu, ich habe den Job erledigt und begebe mich nun zu dem Punkt an dem er aufgegriffen wurde, ich denke er wird es uns nicht leicht machen es zu finden.“ die Stimme aus dem Telefon klang dienstlich und in keiner weise besorgt: „Gut, wir haben vollstes Vertrauen zu Ihnen, seien sie jedoch vorsichtig, ich denke das sie nicht alleine sein werden bei ihrer Suche. Der letzte Punkt an dem der Sender anschlug, bevor er geschnappt wurde liegt irgendwo im nirgendwo, und denken sie daran das er auch die Audioaufzeichnungen des Professors mitgehen lassen, die könnten ihnen eventuell helfen. Ich beginne mit der Übertragung: Whisky, Charlie, Foxtrott... Viel Glück, melden sie sich wenn sie erfolgreich waren.“ Das Gespräch wurde jäh beendet und der Commander schloss sein Handy und verstaute es in seiner Manteltasche, er programmierte sein Navigationssystem und begann seine Reise. Er mochte es ein Schattenwesen zu sein, einer derjenigen zu sein die nicht da waren, deren Atem mann trotzdem spüren konnte. Das Navigationssystem spuckte endlich eine Route auf und er beschloss sofort zu starten. Er schaltete das Radio ein, wählte einen Sender auf dem gerade Coldplay lief „Thats was when I ruled the world...“ Wie passend sagte er zu sich selbst grinste kurz in das dunkel der Nacht und trat auf das Gaspedal, einem neuen Auftrag entgegen...

Lester & Mary

Es ist Herbst in New York. Die Blätter fallen von den Bäumen es regnet und ist empfindlich kalt. Das Haus der Familie Miller ist nur schlecht isoliert gegen solche Witterungsbedingungen. Das Dach müsste dringend renoviert werden. Der Vater Arthur Miller ist seit 11 Jahren arbeitslos. Damals starb seine Frau bei der Geburt der Zwillinge. Die Zeit war nicht leicht gewesen. Er hatte zwar eine neue Frau gefunden doch die hasste die Kinder.
Vor etwa 8 Jahren hatte Arthur mit den Drogen und dem Alkohol angefangen. Nun war an eine Rettung nicht mehr zu denken. Er liebte seine Kinder doch hatte er die Kontrolle längst an seine neue Frau abgeben müssen.
Die Mutter ging nicht gerade zimperlich mit den beiden um. Lester und Mary waren ihre Namen. Seit sie ihren zwölften Geburtstag feierten schickte ihre Mutter die beiden auf den Strich. Das brachte jedoch nicht soviel Geld da die beiden geistig ein wenig zurück geblieben waren. Das schreckte einfach viele potentielle Kunden ab. Oft hatten die beiden schon daran gedacht weg zu laufen. Seit Jahren konnten sie nicht mehr das Leben führen was einem Kind in diesem Alter zusteht. Doch sie liebten ihren Vater und wollten ihn nicht verlassen. Ihre Stiefmutter Dora Miller empfand für die Kinder nichts als Abscheu.
So kam die Mutter eines abends im Bett auf die Idee die Kinder wegzugeben. Der Vater liebte seine Kinder und so war er dagegen doch längst hatte er die Kontrolle über sich und auch seine Frau verloren. Dora ließ nicht locker. „Sie bringen uns gutes Geld ein, dann kommen wir hier raus. Die zwei Kosten doch nur, aus denen wird nie etwas werden.“ sagte Sie. Arthur meinte man könne doch nicht einfach seine Kinder an irgendwelche perversen verkaufen. „Ach Quatsch, Claude ist ein feiner Mensch. Er schenkt diesen Kindern ein neues Leben.“ erwiderte Dora nicht ohne zu wissen wie falsch das war was sie sagte. „Wenn du meinst das es wirklich nur zum besten der Kinder ist...aber sag werden die nicht ausbüchsen und wieder zurückkommen?“ sagte Arthur. „Die sind doch so bescheuert, wir müssen Sie jeden Abend von der Arbeit  abholen sonst würden die niemals heim finden.“ zischte Dora. Arthur begann zu weinen. „Ich liebe Sie aber so...“ schluchzte er. Dora nahm ihn in die Arme und streichelte seinen Kopf. „lass mich nur machen“ flüsterte sie. Arthur vertraute ihr und sah nicht mit welch versteinerter Miene sie in den düsteren Himmel über New York schaute.
Was die Eltern nicht wussten war das die beiden Kinder das Gespräch vor der Tür mit angehört hatten. Sie waren traurig. Mary begann zu weinen „Papa liebt uns nicht mehr..“ sagte Sie. „Ich hol uns da schon raus“ sagte Lester und nahm seine Schwester in den Arm.
Früh am morgen schaute Arthur aus dem Fenster, er fühlte sich dreckig. Heute regnete es mal nicht. Er ging ins Bad um zu duschen. Danach ging er nach unten und traf dort auf Dora und die Kinder. Die beiden heulten schon wieder wie jeden morgen. Zu Anfangs hatte er es noch komisch gefunden doch mittlerweile hielt er es für normal. „Kinder, euer Vater geht sich heute eine neue Wohnung anschauen, ihr werdet ihn begleiten.“ sagte Dora barsch. Lester starrte zuerst sie dann seine Schwester an und nickte ihr unmerklich zu.
Die drei gingen los. Lester hatte sich ein Stück Kreide mit genommen und malte heimlich Striche an jede Hausecke an der sie vorbeikamen. Schließlich waren Sie am Ziel. Ein nobles Apartmenthaus. Arthur schellte und sogleich konnten Sie hinein gehen. Arthur redete kurz mit einem Mann zeigte auf die beiden und ging dann wortlos an den beiden vorbei nach draußen.
Der Mann kam zu ihnen. „Ich bin Claude Chevaliér. Schaut mal das ist euer neues Zimmer.“ begrüßte er die beiden. Er führte sie in ein kleines Zimmer mit nur einem Fenster. Er ging und schloss die Tür hinter sich ab.
„Hier kommen wir nie wieder raus“ sagte Mary. Nach ein paar Stunden des wartens entschloss sich Lester etwas zu unternehmen. Er knackte das Fenster und sprang hinaus. Er rief seiner Schwester zu das sie doch nun auch springen sollte. „Spinnst du? Das ist viel zu hoch!“ Tatsächlich waren es etwa drei Meter die es zu überwinden galt. „Hab keine Angst, ich fang dich auf“ rief Lester. Schließlich traute sich Mary und landete sicher in den Armen ihres Bruders.
Mittlerweile war es bereits dunkel geworden doch die Kreidestriche waren noch gut sichtbar. Nach etwa einer Stunde waren Sie wieder zuhause. Sie schellten und Dora  öffnete. „Mein Gott wo wart ihr denn solange? Ihr solltet euch doch nur die neue Wohnung anschauen und dann gleich wieder her kommen“ sagte Sie. „Jetzt ist es zum arbeiten auch zu spät.“
Sie schickte die Kinder ohne essen ins Bett. Abends im Bett sagte Arthur „Siehst du die beiden sind doch nicht so dumm wie du immer sagst.“  „Ach papperlapp, ich gehe morgen noch mal mit den beiden zu Claude und werde ihm sagen das er gefälligst besser aufpassen soll.
Früh am nächsten morgen schaute Arthur aus dem Fenster, er fühlte sich dreckig. „Ah endlich wieder mal regen“ zischte Arthur zynisch. Er ging ins Bad um zu duschen. Als er in die Küche kam waren Dora und die Kinder schon weg.
Dora wollte diese Sache so schnell wie möglich hinter sich bringen. Eilig hastete sie mit den Kindern durch die Straßen. Lester hatte wieder ein Stück Kreide eingesteckt um die Hausecken zu markieren. Bald saßen die zwei wieder alleine in dem Zimmer. Mit dem Unterschied das nun ein Aufpasser vor der Tür saß. Nach ein paar Stunden konnten sie hören das der Mann vor der Tür offenbar eingeschlafen war denn man hörte ihn klar und deutlich schnarchen.
Wie am Tage zuvor sprangen die beiden aus dem Fenster und liefen los. „So jetzt machen wir es wie gestern, immer nur den Kreidestrichen nach.“ Doch leider hatte es geregnet und alle Kreidestriche waren verschwunden. Immer tiefer verliefen Sie sich im Labyrinth des Gettos von New York.
Plötzlich kamen Sie an einem Hinterhof vorbei. Aus dem Hof roch es herrlich nach essen. Die beiden hatten seit zwei Tagen nichts richtiges mehr gegessen. Sie liefen hinein und in die offen stehende Haustür. Drinnen fanden sie alles was sie so sehr vermisst hatten. Nudeln, Reis, Steaks alles war da. Sie fingen an alles in sich hinein zu schlingen. „Verdammt ist da jemand???“ hallte eine Stimme aus dem Obergeschoss. „Nein hier ist niemand!!!“ erwiderten die beiden in ihrer grenzenlosen Naivität. „Was zum Teufel..“ drang es leise von oben herab. Die beiden ließen sich nicht stören, seelenruhig stopften Sie alles in sich hinein.
Erst als Lester den kalten Lauf einer Pistole in seinem Nacken spürte hörte er auf zu essen. „Ihr verdammten Kinder verschlingt mein schönes Essen!“ schrie der Mann. Sie drehten sich beide um. Sie starrten beide in den Lauf der Pistole und vergaßen das schlucken. Der Mann war riesig. Er sein Nacken war gebaut wie der eines Stieres Sein Gesicht war grobschlächtig, finster und vernarbt. Man konnte die Angst der beiden Kinder förmlich spüren.
„Hey, Moment. Ich kenn euch doch, ihr seid die beiden bekloppten vom Kinderstrich an der 58. Straße, was soll das warum klaut Ihr mein essen?“ „Wir hatten so einen Hunger“ schluchzte Mary. Das Gesicht des Mannes verwandelte sich von einer düsteren Maske in eine unheimlich grinsende Fratze. „Dann wollen wir doch mal sehen wie ihr das wieder gut machen könnt“ raunte der Mann.
„Wir wollen lieber gehen“ sagte Lester. Als Antwort schlug ihm der Mann die Pistole an den Kopf.
Als er wieder erwachte fand er sich in einem Kellerloch wieder. Hier gab es keine Fenster nur eine Stahltür und die war fest verschlossen. Er teilte sein Gemach mit Ratten und Kakerlaken. Er lauschte an der Tür.
Oben konnte er seine Schwester schreien und heulen hören. Er hieb mit seinen kleinen Fäusten gegen die schwere Tür doch es half alles nichts. Heulend vor Wut sank er in einer Ecke des Raumes in sich zusammen.
Nach Stunden klopfte es an der Tür. „Zurück an die Wand Kleiner sonst ist deine Schwester tot“ rief der Mann. Lester gehorchte die Tür öffnete sich und der Mann kam hinein. „So deine Schwester hab ich mal ausprobiert, die ist nicht schlecht, jetzt bist du dran, kannst mal zeigen was du so alles draufhast“ raunte der Mann und kam näher. Lester wusste was passieren würde. Hundertmal hatte er das alles schon durchgemacht. Doch jetzt hatte er die Nase voll. „Niemals, eher verrecke ich hier unten.“ schrie er mit dem Mut der Verzweiflung.  „Ok Kleiner, na ja abwarten, ich krieg dich schon noch dahin wo ich dich hin haben will.“ Sagte der Mann und verschwand.
Lester verbrachte Tage in dem dunklen Verließ, ab und an hörte er wieder die fürchterlichen Schreie seiner Schwester und Männerstimmen, viele Männerstimmen.
Die Hilflosigkeit zerfraß ihn aber er konnte nichts für Mary tun. Jeden Tag kam der Mann und gab ihm etwas essen. Mit der Zeit wurde er immer gleichgültiger. Er merkte zwar das in dem Essen irgendwelche Drogen steckten doch der Hunger zwang ihn es zu essen.
Ihm war es egal ob er lebte. Er hätte alles getan um hier rauszukommen und seiner Schwester helfen zu können. Die Tage vergingen.
Mary war völlig am Ende mit ihren Kräften. Manchmal flehte Sie den Mann an sie doch umzubringen. Doch darauf erwiderte der Mann immer nur das er sehr gutes Geld mit ihr verdienen würde.
„Ich hab mich entschieden, morgen verkauf ich deinen Bruder, das bringt mir auch einen schönen Batzen Kohle ein, seit Wochen füttere ich den kleinen durch, wird Zeit das er weg kommt.“ sagte der Mann ohne auch nur eine Spur von Gefühl zu zeigen.
„So kleine komm mit, heute Abend hast du einen Sonderauftrag. Eine Party nur zu  deinen Ehren“ grinste der Mann sie an. Sie begann zu weinen. „Stell dich nicht so an“ schrie er. Wieder und wieder schlug er auf das Mädchen ein. Heulend verkroch sie sich in eine Ecke. Sie wollte nicht gehen. Sie wusste das sie das niemals durchstehen würde. Sie fasste einen Entschluss. Sie würde es tun. Entweder er oder sie. Der Mann setzte sich aufs Bett und band seine Schuhe zu. Blitzschnell sprang Mary auf und griff nach der Waffe die in der Hose des Mannes steckte. Sie nahm die Waffe und richtete sie auf den Mann. Sie sagte keinen Ton.
Der Mann lachte schallend auf. „Hey kleines du willst mich doch wohl nicht ersch...“ 6 Schüsse dröhnten durch das Haus. Der Mann fiel tödlich getroffen zu Boden. Erschrocken über ihre eigene Kaltblütigkeit aber überglücklich ließ sie die Pistole fallen und rannte in den Keller.
Sie öffnete die Tür. Lester lag auf dem Boden mehr tot als lebendig. „Lester, der Mann ist tot. Ich habe ihn erschossen.“ Sie half ihm auf und nahm in die Arme. Beide weinten vor Erleichterung. Sie verließen das Haus so schnell Sie konnten, jedoch nicht ohne das Geld was der Mann für Marys Torturen bekommen hatte mit zunehmen.
Sie liefen so schnell sie konnten. Als Sie nicht mehr weiter wussten fragten Sie einen Taxifahrer. Lester wusste nur das seine Straße mit einer 6 begann. Aus Gutmütigkeit oder weil er ahnte was die Kinder durchlebt hatten erklärte sich der Taxifahrer bereit die beiden umsonst nach hause zu bringen.
Daheim angekommen stürmten die Kinder ins Haus. Sie fanden ihren Vater im Schlafzimmer. Die Fenster waren verhüllt und nur durch einen kleinen Spalt gelang das Tageslicht in den Raum.  Sie sahen ihn, er saß auf dem Bett und starrte ein Rasiermesser an.
„Papa wir sind wieder da!!!“ riefen Sie. Arthur schaute die beiden mit leeren Augen an. Seine Augen wurden groß und größer. Sein starrer Blick wich unendlicher Freude. Er weinte. Er nahm sie beide in die Arme. „Kinder, ihr lebt noch. Alles wird gut. Ich lasse euch jetzt nie wieder gehen.“ schluchzte er. „Wo ist Mama?“ fragte Mary. „Sie ist nicht unsere Mutter“ sagte Lester energisch.
„Sie wurde umgebracht, zwei Tage nachdem ihr fort ward wurde Sie auf offener Straße einfach erschossen...Ich wusste nicht wie es weiter gehen sollte. Ich wollte...ich dachte...ich war so verzweifelt...Wärt ihr nicht gekommen...Dann...“ schluchzte der Vater wieder los. Wieder lagen die drei sich minutenlang in den Armen.
6 Monate später hatte der Vater seine Entziehungskur hinter sich und fand wieder einen Job. Die Kinder konnten wieder eine Schule besuchen und nach einem Jahr waren sie aus dem Ghetto in einen kleinen Vorort gezogen. Endlich war alles gut, endlich...

Dreiecksbeziehung

Er ging langsam durch den schmalen Flur. Vor ihm nichts als Dunkelheit. Seine Taschenlampe urde immer schwächer ähnlich wie seine Zuversicht hier lebend heraus zu kommen. Seit Stunden war er in diesem Labyrinth aus Gängen und Türen gefangen. Er hatte keine Ahnung wo er war und was noch viel schlimmer war, er wusste nicht warum er hier war. Er vergewisserte sich das seine Dienstwaffe entsichert war. Obwohl er keinen blassen Schimmer hatte was ihn noch erwarten würde hatte er die Waffe gezogen. Erfühlte sich wie die Schlange im Kaninchenbau dummerweise begann er zu denken das er doch eher das Kaninchen sei. Er war nun seit 20 Jahren bei der Kriminalpolizei aber so etwas hatte er bisher noch nie erlebt. Er hörte seinen Ausbilder bei der Vereidigung noch immer sagen: “Claus W. Kropka, sie werden ein hervorragender Polizist, ihr Gespür für Verbrechen ist unbeschreiblich.” Mittlerweile war er 43 und isch gar nicht mehr so sicher was dieses Gespür anging ansonsten wäre er wohl kaum hier alleine hinein gegangen.

Plötzlich hörte er Schritte, schnelle Schritte, jemand rannte ihm entgegen, sein Puls begann zu explodieren, Adrenalin erfüllte seine Blutbahn die Hand an der Waffe verkrampfte sich und zielte ins Dunkel vor ihm. Immer näher kamen die Schritte, Kropka blieb stehen und ging in die Hocke. Plötzlich ertönte ein Kreischen in seinem Ohr, ein Ohrenbetäubender Lärm, die Dunkelheit vor Ihm wurde etwas heller. Das Kreischen in seinen Ohren wurde immer penetranter. Er hielt sich die Ohren zu. “Woher zum Teufel, kommt dieser Lärm...”

Als er die Augen aufschlug und erwachte, erkannte er das der Lärm sein Wecker war. Mit einem gezielten Schlag schaltete er ihn ab. “Oh Mann schon wieder dieser beknackte Traum.” Es war 06.30 Uhr am Dienstag den 03.12.2004 er lag nur mit einer Boxershort bekleidet in seinem Bett, kein Tunnel, keine Schritte, keine Waffe. Kopfschüttelnd erhob er sich und ging ins Bad. Sein Kopf brummte wie jeden morgen. Die Dusche linderte das brummen ein wenig. Nachdem er die tägliche Morgenhygiene hinter sich gebracht hatte machte er sich Frühstück. Doch da klingelte auch schon das Telefon. Hier ist Kropka, überlege dir einen verdammt guten Grund warum du so früh anrufst.” Kropka, ich bin es Neumann, wir haben einen neuen Fall für sie und ihren Partner, seien sie in einer Stunde auf dem Revier” “Danke mir geht es auch gut.” raunzte Kropka doch sein Chef hatte schon aufgelegt. Hastig aß er seinen Toast und rief dann seinen Kollegen Jeff Montgomery an. Dessen Vater war GI, seine Mutter deutsche, manchmal wenn ihn jemand nervte sagte er er komme aus Deutsch-Süd-Westafrika und dürfe deshalb Polizist sein. Montgomery.” “Morgen Monti, der Chef hat angerufen wir sollen in einer Stunde auf dem Revier sein, es gibt Arbeit, ich bin in ner halben Stunde da.” “Kropka nenne mich nicht immer Monti, ich hasse das !!! Sonst erzähle ich allen auf dem Revier was das W. in deinem Namen bedeutet... Also bis gleich!” Auf dem Revier angekommen gingen sie direkt ins Büro von Frank Neumann ihrem Chef, ein Arschloch aber der Chef. Männer, wir haben drei Tote Jugendliche in Wetzlar, erstochen. Alter zwischen 20 und 25. Sie wohnten alle in dem Wohnheim des Hessenkollegs und wurden heute Nacht erstochen und fürchterlich zugerichtet. Ich erwarte erste Ergebnisse heute abend. Legen sie los.” Sehr ausführlich Chef, danke” sagte Kropka und verließ mit Jeff das Büro. Es war nur etwa eine halbe Stunde bis Wetzlar und sie nutzten die Zeit um zu plaudern. “Sag mal Kropka kannst du dich noch an den Fall hier in Wetzlar von vor 4 Jahren erinnern?” “Den mit der Nutte und dem Priester?” “Nein nicht den, obwohl die Fotos echt erstklassig waren, ich meine den mit diesem Typen und dem Schäferhund. “ “Igitt ja diese Seuche, wir dachten zuerst seine Ex hätte ihm die Eier abgerissen bis wir eins davon im Hundekörbchen fanden. Oh Mann so ein Pech aber auch.” Hui wir sind schon da, Mensch Kropka sieht ja ein wenig trostlos aus, naja muss wohl so sein ist ja ne Schule.” Sie parkten ihren Wagen und gingen durch den Haupteingang nach innen. Stille niemand auf dem Gang. Sie kamen an die Tür an der “Sekretariat” stand. Kropka öffnete die Tür und ging hinein. Junger Mann hatten sie keine Kinderstube? Normalerweise klopft man an bevor man ein Zimmer betritt.” “Wenn es hier nicht vor toten Menschen wimmeln würde, wäre ich gar nicht hier.” entgegnete Kropka. “Ist der Chef da?” “Nein ist er nicht...” “Wieso nicht, er hat drei Leichen in seiner Schule, wo ist er hin?” “Junger Mann würden sie mich ausreden lassen, hätte ich Ihnen gesagt das wir keinen Chef sondern eine Chefin haben, welche sie schon erwartet.” Kropka sackte unmerklich in sich zusammen und schaute Jeff mit erhobener Augenbraue an. “Das habe ich gesehen!” sagte die Sekretärin. Guten Morgen, ich bin die Schulleiterin des Kollegs, kommen sie doch bitte mit in mein Büro!” Kropka hatte die Frau nicht kommen hören die nun plötzlich neben ihm stand. “Haben sie was zu verbergen oder warum schleichen sie so? Das erschreckt einem ja zu Tode” Er und Jeff kamen der Aufforderung nach und gingen ins Büro der Schulleiterin. Also ich werde Ihnen mal erzählen was wir heute morgen vorfanden. Unser Hausmeister fand die drei Leichen heute morgen gegen 8.17 Uhr als er ihre Zimmertüren mit dem Generalschlüssel öffnete um...” “Moment Frau aehm äh Duder-Schlingenhief, wieso öffnet der Hausmeister die Türen der Schüler???”

Nun das wollte ich gerade erläutern, unsere Schüler haben ohne Ausnahme ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, niemals käme es einem unserer Schüler in den Sinn dem Unterricht fernzubleiben.” Kropka schaute Jeff an und dieser konnte sich ein Lachen kaum verkneifen. “Ok gute Frau dann erzählen sie mal weiter.” Also der Hausmeister fand in diesen drei Zimmern die Leichen der Schüler.” “Namen?” warf Jeff ein. Gut da haben wir Christine Müller, 21 Jahre, Patrick Schlohans 24 und Gudrun Bleiwachtel 22, sie alle waren recht beliebt und gute Schüler. Schauen sie sich ruhig überall um, wir haben nichts zu verbergen und hoffen das sie den Mörder schnell fassen.” “Danke, Jeff ich würde sagen wir schauen uns mal den Tatort an, warten dort auf die Spurensicherung, danach befragen wir den Hausmeister, die Lehrer und Mitschüler...” “Ihre Kollegen sind bereits seit einer halben stunde hier.” “Wow, richtig fix die Jungs gut Jeff komm schon gehen wir.” Kropka und Jeff verliessen das Büro zusammen mit der Schulleiterin die Ihnen den Weg zum Wohnheim erläuterte. Hey Jungs, was geht ab?” begrüßte Jeff die Männer von der Spurensicherung die noch immer bei der Arbeit waren. “Hallo Kropka, Jeff, tja ich hoffe von der hier nichts mehr, von der anderen ging der Arm ab als wir sie raus tragen wollten, naja schauen wir mal. Ist auf jeden Fall ne Riesenschweinerei hier, da war jemand gründlich, Todeszeit so zwischen Mitternacht und 3 Uhr morgens, wird noch genauer wenn wir sie aufgemacht haben, naja wenn man da noch was aufmachen kann. Also soviel kann ich schon mal sagen, war ein krankes Arschloch, so viele offene Wunden habe ich selten gesehen, der hat alles zerschnitten was irgendwie ging. Das komische an den Opfern ist es wurde alles zerschnitten bis auf das Gesicht, ach ja und die Tatwaffe war zu Beginn scharf hinterher beim dritten Opfer nicht mehr, das wirklich verwunderliche ist wir haben in den Wunden des letzten Opfers transparente Plastikstückchen gefunden. Eben gerade haben wir dann noch das hier gefunden, ein Geodreieck offensichtlich ist das die Tatwaffe.” Ein Geodreieck? Oh man sieht nach einer spontanen Tat aus, wenn man sowas plant hat man doch ne richtige Waffe dabei, naja wir werden den kranken Typen schon finden, danke Jungs für die Arbeit, das Zimmer hier sieht nicht so aus als ob ein Kampf stattgefunden hätte. Nun ja, ruft an wen ihr mehr wisst wir schauen noch kurz in die anderen Zimmer und fangen dann mal an die Leute zu interviewen” sagte Kropka und verließ das Zimmer. Nachdem sie sich die anderen Tatorte angesehen hatten ohne Neuigkeiten zu entdecken beschlossen sie den Hausmeister aufzusuchen. Dessen Befragung brachte nichts neues ein. Der gute Mann war immer noch geschockt von dem was er gesehen hatte und wirkte wie ein Mann der drei zerstückelte Leichen fand. Kropka und Jeff beschlossen ihn erstmal in Ruhe zu lassen und erstmal die Lehrer zu befragen. Nacheinander holten sie jeden ins Lehrerzimmer zu Befragung. Zuerst war der Französisch Lehrer dran. Er sah aus wie Rotwein und Baguette und sprach auch so. Seine Befragung brachte ausser ein paar derben Lachern auf Seiten der Kripobeamten nichts neues, genau wie die Befragung des Sportlehrers und der Englischlehrerin. Du sag mal, die wirkte irgendwie als wäre sie neben der Spur.” sagte Jeff. “Naja unterrichte du mal 20 Jahre lang irgendwelche Trottel...” erwiderte Kropka. Es klopfte und ein trat die Mathe Lehrerin. Kropka atmete tief aus und nickte leicht mit dem Kopf. “Hallo Frau Fritsch, setzen sie sich, keine Angst wir beißen nicht, also erzählen sie doch mal ein bischen über die Schüler.” “Hallo, ja gerne also sie waren nicht wirklich gut in Mathe, ich kann das immer nicht verstehen, Mathe ist doch alles was wäre die Menschheit ohne Mathe?” “Hm ich weiß nicht, Glücklich???” erwiderte Kropka. Er erntete einen bösen Blick. Wie auch immer, ich habe auf die drei eingeredet hat aber nichts gebraqcht, sie wollten nicht lernen. Ich fühle mich dann immer persönlich beleidigt. Tut mir leid das sie tot sind...” schloss Frau Fritsch. “Gut vielleicht noch ein paar Fragen zu ihrer Person, sie sind 36 Jahre alt? Sind sie verheiratet?” “Nein bin ich nicht was hat das mit dem Fall zu tun?” Nichts, wollte es nur gerne wissen, hier gebe ich ihnen meine Visitenkarte wenn ihnen noch was einfällt rufen sie mich an, oder wenn ihnen langweilig ist.” sagte Kropka mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Das schien Wirkung zu haben. “Ich denke mal drüber nach.” sagte Frau Fritsch und verließ das Zimmer nicht ohne sich noch einmal nach Kropka umzusehen. Hossa heißer Feger, da bekommt man doch direkt sündige Gedanken.” “Sag mal Klaus, alles schön und gut aber vielleicht sollten wir erstmal an den Fall denken, uns fehlt noch ein Lehrer, der EDV Lehrer, der ist bisher nicht aufgetaucht, gehen wir ihn suchen?” Sie verliessen das Lehrerzimmer und begannen den Lehrer zu suchen. Auf ihrem weg befragten sie gleich ein paar der Schüler, erreichten jedoch nichts. Der Fall hüllte sich in mysteriöse Dunkelheit, keine Feinde, kein Motiv. Schliesslich fanden sie den Lehrer im EDV Raum unter einem Tisch liegend. “Tag Herr Machinek, Kripo können wir sie kurz befragen, sie sollte eigentlich ins Lehrerzimmer kommen, aber egal nun sind wir ja hier.” Sie sind also die Herren Kropka und Montgomery von denen die ganze Schule spricht, also ich mache es kurz, ich weiß wer die Schüler umgebracht hat. Ich erzähle Ihnen die Geschichte. Es gab schon zweimal Morde in dieser Schule. 1968 brachte ein Französischlehrer zwei Schüler um als diese ihm mitteilten Französisch sei eine schwule Sprache, 1979 dann erstach ein Deutschlehrer eine Schülerin mit einem Geodreieck, weil sie während seiner Ausführungen zu Goethes Faust einschlief, die Schüler fackelten nicht lange und stießen ihn aus dem Fenster. Er fiel drei Stockwerke tief und starb auf dem Schulhof, ich fand ihn und in seinen letzten Worten teilte er mir mit das er wieder kommen würde, das war heute vor genau 25 Jahren” Kropka schaute Jeff an und nickte, der verliess den Raum. “Ok Mann ganz ruhig sie versuchen mir hier gerade zu sagen das ein toter zurück gekommen ist um drei Schüler zu töten??? Ich meine glauben sie das wirklich? Das kann doch nicht sein, so was dummes habe....” “Kropka es stimmt, er sagt die Wahrheit habe das gerade gecheckt. Es gibt aber noch was, der Sohn des Lehrers ist auch Lehrer, hier am Kolleg, Klaus Fischer, der Deutschlehrer.” Sie schauten sich an und begannen los zu laufen. Sie fanden Klaus Fischer in seiner Klasse und nahmen ihn mit. 1 stunde lang versuchten sie herauszufinden ob er mehr wusste als er bereit war preis zu geben. Ein kompletter Fehlschlag war die Folge. Resigniert standen sie vor dem Schulgebäude als eine Schülerin an sie trat. “Hallo, sie sind die Polizisten? Also ich weiß ja nicht ob es wichtig ist aber die ermordeten waren doch alle schlecht in Mathe oder? Also das ist eine Seltenheit hier, die meisten sind alle wahnsinnig gut, sozusagen in allen belangen überdurchschnittlich gut, es gibt aber noch jemand der nicht gut in Mathe ist.” “So und wer ist das?” fragte Jeff. “Ich, ich war gestern Nacht nicht hier ich war bei meinem Freund...” “Kropka schaute Jeff an dann wieder das Mädchen “ich denke das könnte evtl. ne gute Entscheidung gewesen sein. Mir kommt da eine Idee. Also nehmen wir mal an der Mörder tötet alle die schlecht in Mathe sind, warum auch immer, dann könnte doch.... Oh verdammte Scheiße, Mathe, persönlich beleidigt, kacke und ich dachte bei der könnte ich vielleicht landen, Mist komm Jeff...” Sie stürmten durch die Klassen bis sie die von Frau Fritsch fanden. “Ok Frau Fritsch bitte kommen sie mit wir müssen sie erneut befragen.” “Warum ich habe Unterricht sie können mich doch nicht davon abhalten meinen Schülern die Schönheiten der Mathematik beizubringen.” Kropka schluckte “Das ist ja widerlich, Schönheiten der Mathematik? Das ist krank, ich denke sie kommen besser mit ansonsten müssen wir sie festnehmen.” “Ich werde nicht mitkommen, ich muss unterrichten um das dunkel in der Welt ein wenig zu erhellen mit meinem wissen über die Mathematik welche ich weitergebe an meine Schüler, schlimm genug das dieser Abfall es nicht lernen wollte aber dieses Problem wurde ja glücklicherweise gelöst, so was kann ich nicht dulden...” ereiferte sie sich, griff in ihre Tasche holte ein Geodreieck heraus und stürzte auf Kropka zu. Der drehte sich zur Seite und fasste der Frau an den Arm und drehte diesen nach hinten, so zwang er sie auf die Knie. “Sie sind verhaftet...” rief er. “Eh das ich mich verhaften lasse für eine Tat die mehr als notwendig war, wähle ich meinen eigenen Weg.” hauchte sie und stach sich das Geodreieck in den Hals. Sie röchelte noch kurz und brach dann zusammen, Kropka versuchte seine Finger auf die Wunde zu drücken um so die Blutung zu stillen doch es war vergebens. Kropka und Montgomery konnten den Fall schneller zu den Akten legen als Ihnen lieb war. Nachdem der Notarzt den tot fest gestellt hatte machten sich Kropka und Montgomery auf den Heimweg. “Mann Kropka war das abgefahren so was krankes, weißt du was mich wirklich interessiert?” “Was denn?” “Was sie mit dir gemacht hätte wenn du sie abgeschleppt hättest und sie raus bekommen hätte das du nicht mal Bruchrechnung kannst und den Satz von Vieta für was okkultes hältst???” Sie mussten beide lachen und waren froh der Dunkelheit dieser armen Seele entkommen zu sein. Am abend lag Kropka völlig erschöpft in seinem Bett und als er begann einzudösen stieg er wieder hinab in den Tunnel...

Herz ist Trumpf

Als er erwachte setzte das Flugzeug gerade auf der Landebahn auf. Er schaute hinaus, strahlender Sonnenschein. Er ließ seinen Blick durch das Flugzeug schweifen. Außer ihm war nur noch die Stewardeß an Bord. Er hatte nicht verschlafen, die Situation beruhte auf der Tatsache das es ein Privatflugzeug war das ihn hier nach Barcelona gebracht hatte. Er verließ das Flugzeug und schaute auf die Uhr. „ Verdammt, erst halb zehn und schon bullenheiß.“ bemerkte er. Er hatte eine Stunde Zeit bis ihn die Limousine seines Auftraggebers abholen würde. Er setzte sich ins Flughafen Cafe und beschloß erstmal die ihm gegebenen Fakten zu rekapitulieren. Heute war Sonntag der 21.07.02. Gestern war ein Anruf in seiner Detektei eingeangen. Ein gewisser Johann Wolfgang Müller war völlig aufgelöst und erzählte ihm, das er im Urlaub in Spanien sei, in Tossa de Mar. Er und seine Frau Claudia von Bensberg-Müller waren im exklusiven Hotel Soms Park abgestiegen. Sie waren bereits 2 Wochen dort und wollten noch mindestens 2 Wochen bleiben. Müller war ein stinkreicher Industrieller. Ein Spielkartenmagnat. Er belieferte die halbe Welt mit Karten. Der Urlaub sollte nicht nur für Entspannung sorgen, sondern auch die Ehe der Müllers retten. Müller war seiner Frau fremdgegangen, die Medien hatten dies aufgedeckt. Seine Frau litt seit einigen Monaten an einer äusserst seltenen Krankheit welche die inneren Organe Lunge und Leber befällt und diese ganz langsam zerfrisst. Diese Umstände ließen den Mann als ein noch größeres Schwein dastehen. All das hatte Müller ihm erzählt. Er hatte gesagt das er Detektiv und kein Seelenklemptner sei. Woraufhin Müller erwiderte das er seine Frau nunmehr seit 4 Stunden vermisse. Das sei überhaupt nicht ihre Art und er mache sich große Sorgen. Er hatte Müller geraten die Polizei von Tossa de Mar einzuschalten. Müller wollte jedoch keine Polizei, da diese erst 48 Stunden abwartet bevor sie jemanden als vermisst meldet. Er habe von einem guten Freund erfahren das er, Claus W. Kropka, der einzigste fähige Detektiv sei, also wolle er ihn anheuern um seine Frau zu finden. Die Bezahlung war üppig. 5000 Euro pro Tag plus Spesen, Hotel und Flug. Ein Angebot welches Kropka unmöglich ablehnen konnte. Kropka saß im Cafe und hatte sich alle Fakten auf einem kleinen Block notiert. Sein Zweithirn, ein unheimlich wichtiges Hilfsmittel für Detektive. Ein kleiner Block mit einem dazugehörigen Belistift. Er schrieb niemals mit Kugelschreiber. Denn das würde aufs nächste Blatt durchdrücken. Er hatte zuviele James Bond Filme gesehen um die Gefahr nicht zu erkennen. Nachdem er seinen Kaffe ausgetrunken hatte war es nun Zeit zu gehen. Vor dem Flughafen wartete bereits die Limousine. Der Fahrer stand neben dem Auto und hielt ein Schild, auf dem sein Name stand, hoch. Kropka winkte kruz und der Mann kam auf ihn zu. „Sie haben kein Gepäck Sir?“ „Na was meinst du was in dem Rucksack ist?“ Der Fahrer zog die Augenbrauen nach oben und öffnete ihm die hintere Tür. Kropka stieg ein und der Fahrer setzte sich hinter das Steuer. „Sie wissen wo sie mich hinbringen sollen?“ „Ja Sir, geniessen sie die Fahrt, wir werden in etwa eineinhalb Stunden in Tossa de Mar sein, die Minibar steht zu ihrer Verfügung. Der Fahrer fuhr den Sichtschutz nach oben und fuhr los. Kropka öffnete die Bar, nahm sich ein Glas und goß sich ein Glas mit seiner zweiten Große Liebe ein: Southern Comfort. Er lehnte sich zurück und genoß die Fahrt während er seinen Gedanken nachging. Im Hotel angekommen begab er sich zuerst auf sein Zimmer. Er hatte Nummer 237. Das hatte er immer in jedem Hotel. Eine kleine Hommage an seinen Lieblingsfilm. Er reiste nie mit viel Gepäck. Er warf den Rucksack aufs Bett und öffnete ihn. Der Umstand des Privatfluges hatte es ihm erlaubt seine heißgeliebte Glock 17 mitzunehmen. Er liebte diese Pistole er hielt sie in der Hand und stutzte. Da stimmte was nicht. Er nachm das Magazin raus und bemerkte das zwei Kugeln fehlten. Dann viel ihm ein das beim reinigen gestern 2 Kugeln unter die Couch gerollt waren. Er steckte das Magazin zurück in die Waffe und stellte diese auf Frieden. Das Telefon klingelte. Kropka?, hier spricht Müller, bitte kommen sie in meine Suite, sie ist im penthouse, ich erwarte sie.“ OK, ich bin in...“ bevor Kropka seinen Satz beenden konnte hatte Müller schon aufgelegt. Kropka entschied sich ein wenig Zeit zu lassen, so duschte er zuerst und ging dann zu Müller. Der wartete schon ungeduldig. „Mann Kropka wo waren sie denn? Ich sagte doch sie sollen sofort kommen, naja egal, meine Frau ist noch immer nicht aufgetaucht, unternehmen sie was“ „Mann ich kenne dich gerade mal zwei Minuten und kann deine Frau verstehen...“ dachte Kropka. „Ich tue mein bestes.“ sagte er. Meine Frau wollte gestern nach der Behandlung noch kurz an den Pool und ist seit dem nicht mehr aufgetaucht.“ „Behandlung?“ „Ja meine Frau leidet an einer sehr seltenen Krankheit. Sie befindet sich seit 3 Monaten bei einem Spezialisten hier in Behandlung.“ Moment mal, gestern am Telefon sagten sie mir sie beide seien seit zwei Wochen hier, was soll das?“ „Sorry Kropka, niemand soll wissen wie schlecht es meiner Frau wirklich geht, deswegen wollte sie auhc unbedingt zu diesem Spezialisten hier nacht Tossa, er hat früher in Deutschland praktiziert lebt aber jetzt wieder hier. Ich war gestern noch so in der offiziellen Geschichte drin, da habe ich einfach nicht schnell genug geschaltet.Wissen sie Kropka diese Krankheit ist einfach fürchterlich, meine Frau wird innerlich aufgefressen von diesem Virus...“ Kropka versuchte aus Müller schlau zu werden, er nahm ihm einfach nicht ab das er wirklich litt. Es schien als würde seine Stimme zu einem anderen Menschen gehören. Müllers gesicht spiegelte höchstens gespielte Sorge wieder. Kropka ich habe hier in diesem Umschlag alles zusammengestellt was sie benötigen werden. Einen Stadtplan, die Adresse des Arztes, ein aktuelles Foto von Claudia und nicht zu vergessen ein wenig Geld für sie.“ „Perfekt.“ sagte Kropka er nahm den Umschlag und wunderte sich über Müllers Umsicht und Planung. Kropka sagte Müller er werde den Arzht heute noch aufsuchen und sich im Hotel umschauen. Sie verabschiedeten sich und Kropka verließ die Suite. Er fing sofort an die bediensteten des Hotels zu befragen, jedoch ohne Erfolg. Niemand hatte Müllers Frau am Pool oder sonstwo gesehen. Kropka verließ das Hotel und machte sich auf den Weg zum Doktor. Tossa de Mar war eine kleine Stadt und das Wetter war prächtig, also ging er zu Fuß. Er bahnte sich seinen Weg durch eine Horde Touristen und die kleinen Gassen der Stadt, bis zum Doktor. Er betrat das Wartezimmer und ging zur Anmeldung. Sein Atem stockte. Er hatte schon viel schöne Frauen gesehen, aber diese sprengte definitiv die Skala. Langes dunkelbraunes Haar viel auf ihre Schultern, die grünen Augen funkelten wie Smaragde und die Haut hatte einen bronzefarbenen Braunton. Catherina stand auf ihrem Namenschild. „Hallo, kann ich Ihnen helfen?“ fragte sie mit dem bezaubernsten Lächeln und einem unheimlich anziehenden spanischen Akzent. „Hallo, Ich bin äh, Ich meine, ich komme..., Warum können sie so gut deutsch?“ stammelte Kropka „und woher wissen sie das ich deutsch spreche?“ „Ich habe schon früher für Stavros also Doktor Tilentsidis gearbeitet, als er noch in Deutschland praktizierte, ausserdem ist meine Mutter deutsche. Irgendwas an Ihnen kam mir deutsch vor ich weiß auch nicht, die meisten unserer Patienten sind deutsche, sie scheinen irgendwie abwesend zu sein. Macht ihnen das Wetter zu schaffen?“ „Nein, das heißt ja also eigentlich bin ich hier weil ich den Doktor suche...“ „ich heiße übrigens Catherina, Cathjerina Cabreze, der Doktor ist leider nicht da, er ist nach Barcelona gefahren um Untersuchungsergebnisse zu holen, er wird morgen wieder hier sein.“ Sie drehte sich weg um an ihrem Computer weiterzu arbeiten. Kropka bedankte sich und wnadte sich bzum gehen. Er hielt in der Bewegung inne, Entschuldigung, ähm Catherina? Um welche Ergebnisse handelt es sich, die von Frau Müller?“ „Darüber darf ich keine Auskunft geben.“ „Herr Müller schickt mich, ich bin Kropka, Privatdetektiv, hier ist mein Ausweis.“ Catherina schaute auf seinen Ausweis und vergwisserte sich das er es wirklich war. „Das Foto trifft sie aber nicht besonders toll, im wahren Leben sehen sie irgendwie besser aus. Herr Müller hat bereits angerufen und gesagt das sie kommen werden, also ja Stavros holt die Ergebnisse von Frau Müller.“ Kropka starrte noch immer auf das Foto. „Hmm, also ich weiß nicht, das ist ja jetzt ganz schön aufdringlich aber da ich sowieso nichts mehr machen bis cih mit dem Doktor gesprochen habe, könnte ich sie doch auf einen Kaffee einladen?“ Kropka hasste sich im selben Moment in dem er die Worte ausgesprochen hatte und erwartete eine derbe Abfuhr. „Sie sind sher direkt Herr Kropka, das gefällt mir. Ich habe gleich Feierabend und würde mich freuen ihr Gast zu sein.“ Kropka konnte sein Glück nicht fassen und wartete geduldig im Wartezimmer. Er hätte jeden ankommenden Patienten der Catherina hätte aufhalten können, ohne mit der Wimper zu zucken hier und jetzt erschossen, zum Glück traute sich niemand dieses Versprechen auf die Probe zu stellen. Kropka und Catherina verließen die Praxis, es war bereits später nachmittag aber immernoch unerträglich heiß. „Gehen wir erst kurz zu mir, ich möchte es was anderes anziehen“ schlug Catherina vor und ging ohne eine Antwort abzuwarten voran. Kropka folgte ihr durch das Gewirr der kleinen Gassen zu einem kleinen schicken Haus nahe dem Strand. Sie gingen nach oben. Während Catherina im Badezimmer war sah sich Kropka in deR Wohnung um, das war so eine Detektiv Krankheit. Er schritt auf den Balkon und schaute hinaus aufs Mittelmeer. Unten im Hof sah er eine große Plane unter der ein Reifen eines Autos hervorlugte. „Wunderschön, nicht?“ sagte Catherina. Kropka drehte sich herum und sein Atem stockte schon wieder. Ja da haben sie wohl recht“ sagte er. Sie stand in einemhinreisenden gelben Sommerkleid vor ihm. Sie lachte und sagte: „ Das mit dem sie müssen wri ganz schnell ändern. Ich heiße Catherina, und du?“ „Klaus“ „Gut Klaus, steht deine Einladung zum Kaffee noch?“ Wieder ging sie vorasn ohne eine Antwort abzuwarten. Sie verbrachten den ganzen Nachmittag in einemwundervollen kleinen Kaffee, sobald die Sonne unterging zeigte ihm Catherina die ganze Stadt und den alten Stadtkern Ville Vella. Dieser lag auf einer kleinen Anhöhe von der man einen wundervollen Ausblick hatte. Sie aßen zu abend und Catherina wollte alles über ihn und sein spannendes Leben als Detektiv wissen. Der Wein floß reichlich und erst spät nach Mitternacht brachte er Catherina nach hause. Das war ein wunderschöner Tag Klaus, danke, wenn du willst komm doch noch mit nach oben“ sagte Catherina. Er würde wohl nie herausfinden ob es am Wein oder seinem unnachahmliche Charme lag, doch er folgte ihr. In dieser Nacht hatte er den unglaublichsten Sex seines Lebens. Sie liebten sich Stunde um Stunde und der einzigste Zeueg war der Mond der durchdie offene Balkontür sein Licht auf diese Symbiose aus purer Lust warf. Ihre Körper bildeten eine perfekte Einheit sie veschmolzen miteinander. Nachdem sie fertig waren stand Klaus auf und sagte: „Ich muss zurück ins Hotel, ich muss Müller noch treffen“ „Es ist 4 uhr morgens, er wird sicher schlafen.“ erwiderte Catherina. „Es gibt da ein paar ungereimtheiten, die ich unbedingt klären muss.“ sagte Kropka und zog sich an. „Gut. Komst du morgen in die Praxis? Wir könnten danach noch etwas unternehmen.“ „Ja das mache cih, also schlaf noch schön. Bis morgen oder besser bis nachher.“ Kropka verließ das Haus und schwebte zurück ins Hotel. Er wollte Müller nicht mehr treffen zumindest nicht heute nacht, er hatte nur irgendwie das Gefühl gehabt das was er gerade getan hatte wäre nicht richtig gewesen. Da es vier Uhr Morgens war und er noch nicht schlafen konnte, beschloß er fern zu sehen. Er erwachte um 6.30 durch das Telefon. „Kropka?“ sagte er schlaftrunken. Es war Catherina, sie erzählte ihm in Tränen aufgelöst das der Doktor einen Unfall gehabt hatte und eine Klippe herunter gestürzt sei. Kropka versuchte einen klaren Kopf zu bekommen und sagte Catherina das er sofor kommen würde. Er rannte den ganzen Weg zu Catherinas Haus. Sie erwartete ihn mit roten Augen und völlig aufgelöst. Er nahm sie in den Arm und sie gingen nach oben. Nachdem er sie getröstet hatte brachte er sie ins Bett und setzte sich gegenüber in einen Korbsessel. Das war eine verrückte Geschichte. Der Doktor war tot. Mit den Untersuchungsergebnissen eine Klippe herunter gestürzt. Kropka glaubte nich an Zufälle nund so beschloß er sich genauer zu informieren sobald Catherina wieder aufwachte. Sie erwadchte um elf Uhr. „Hast du die ganze Zeit hier gewartet?“ fragte sie. Er bejahte und schlug vor das sie in die Praxis gehen solle während er zur Polizei gehen und Informationen einholen wolle. Er brachte sie zur Praxis und machte sich dann auf den Weg zur Polizeistation. Unterwegs fiel ihm ein das er sich bei Müller melden musste doch er wollte erst bei der Polzei nachfragen. Der Polizeichef von Tossa war ein gewisser Clemente Gomez. Ein freundlicher Mann mitte 50. Nachdem er sich ausgewiesen hatte und seine Situation erklärt hatte teilte ihm der Polzeichef mit das noch nicht festehe wie es zu dem Unfall gekommen sei, da da sauto zur Zeit geborgen werde. Kropka bedankte sich und verließ die Polizeistation in Richtugn Hotel. Allmählich akm ihm die Geschichte wirklich spanisch vor, irgendwas ging da nicht mit rechten Dingen zu. Er begab sich in sein Zimmer. Er lies sich zu dem Labor nach Barcelona verbinden. Nach etliche Minuten des Wartens gelang es ihm endlich jemanden kompetenten ans Ohr zu bekommen. „Guten Morgen. Ich bin Klaus W. Kropka, Privatdetektiv, Ich ermittler in einem Fall und habe mit Stavros Tilentsidis zusammen gearbeitet. Ich weiß nicht ob sie schon gehört haben das er einen Unfall hatte. Er stürtzte mit seinem Auto die Klippen hinab zusammen mit den Untersuchungsergebnissen.“ Stille in der Leitung, offenbar wusste sein gegenüber noch nicht bescheid. „Oh mein Gott das ist ja furchtbar, mein Gott, wie konnte das pasieren?“ Ich weiß es nicht, die Polizei ermittelt noch. Ich werde aber sofort informiert sobald es Neuigkeiten gibt und kann sie wenn es sie beruhigt dann anrufen. Ich habe nur eine Frage, gibt es Kopien von den Ergebnissen die der Doktor gestern geholt hat?“ OH mein Gott das ist so furchtbar. Ja natürlich gibt es die, bei einem solchen Fall sichern wir uns immer doppelt ab, falls die Unterlagen irgendwie verschwinden und der Staatsanwalt neue anfordert.“ „Moment, der STAATSANWALT??? Wieso sollte der die Unterlagen anfordern?“ „Nun ja die Patientin ist gar nicht krank. Sie wurde vergiftet! Mit einem Stoff der sich Retinacin-c nennt. Ist zhiemlich neu und unbekannt einmal auf die Haut aufgetragen beginnt er zu arbeiten. Es gibt bisher nichts was ihn aufhalten kann. Deshalb war der Doktor auch so überaus bestürzt als er die Ergebnisse in Händen hielt.“ Kropka ließ den Hörer fallen, das alle smachte keinen Sinn, vergiftet? Wer? Wo? Warum? Er bedankte sich und legte auf. Er rannte die Treppen zur Suite von Müller nach oben. Er klopfte und Müller bat ihn herein. „Guten Morgen Kropka, so früh schon auf, was gibt's neues?“ „Ok, sagen sie mal Müller, hat ihre Frau zufällig eine Lebensversicherung?“ Natürlich, hat sie eine über 10 Millionen Euro“ „Herr Müller, cih muss ihnen mitteilen das ihre Frau...“ „Wieder da ist!“ Kropka drehte sich herum und sah Claudia von Bensberg - Müller in die Augen. „Hallo Herr Kropka. Ich denke es wird Zeit sie und auch meinen sorgenvollen Mann aufzuklären. Also ich bin nicht krank. Ich habe diese Geschichte zusammen mit Stavros erfunden um bei einer Scheidung mehr Geld herauszuholen, Er hat die Befunde gefälscht. Ich liebe ihn und werde mit ihm ein neues Leben beginnen.“ Kropka drehte sich zu Müller um dessen Kopf kurz davor stand zu platzen „Du billige miese Schlampe, was bildest du dir ein wer du bist? Ich sage dir...“ „Moment unterbrach Kropka jetzt bin ich mal dran. Ich habe Neuigkeiten die sie beide brennend interessieren dürften.“ Kropka erzählte den beiden alles was er in den letzten Stunden erfahren hatte. Frau Müllerwurde am Ende Ohnmächtig und Her Müller genehmigte sich einen Scotch. Kropka kümmerte sich um Frau Müller die langsam wieder zu sioch kam. „das Schwein hat mich vergiftet“ „Das glaube ich kaum Frau Müller ihrem Mann fehlt das nötige Fachwissen um...“ Sein Handy läutete. Es war Clemente Gomez „Senior Kropka soeben haben wir das Auto geborgen, es sieht so aus als ob der Doktor von der Straße gerammt wurde.“ Kropka legte auf und ein furchtbarer Gedanke formte sih in seinem Kopf. Er verließ die Suite so schnell er konnte und ließ die Müllers in ihrem Schutthaufen der früher eine Ehe gewesen war zurück. Er rannte, bis seine Lungen schmerzten dann rannte er weiter. Catherina war nicht da, sie war in der Praxis. Er rannte in den Hof und warf die Plane die über dem Auto lag zur Seite. Ein Ford Fiesta und er hatte eine fette Beule vorne links. Kropüka ging auf die Knie und starrte die Beule an. „Warum?“ rief er. „Weil ichihn liebte“ Kropka fuhr herum. Da stand Catherina und richtete eine Waffe auf ihn, seine Waffe. Er hate sie heute Nacht bei ihr vergessen. „Weil du ihn geliebt hast, hast du ihn umgebracht?“ „Er liebt mich nicht, er liebte diese Frau Müller.“ „Hast du sie deshalb vergiftet?“ „Was sollte ich denn machen? Wenn ich Stavros nicht kriegen kann dann niemand, alles wäre gut gelaufen wenn du nicht gekommen wärst, du hast mein Leben hier auf den Kopf gestellt. Du kommst in mein leben stellst fragen.“ „Catherina das war alles nur Show was zwischen uns war? Warum hast du das getan?“ „Nein, du hjast mir gefallen und ich dachte mir warum nicht? Wenn du nicht gewesen wärst wäre ich jetzt schon über alle Berge, niemand hätte mir etwas nachweisen können, und jetzt bist du hier und du kennst mein Geheimnis.“ Der Schuß traf ihn doch er konnte sich auf den Beinen halten, Catherina war keine gute Schützin und so brauchte sie drei Kugeln um ihn auf die Knie zu zwingen. Kropka sank in sich zusammen und schaute sie an. „Catherina, ich verstehe das nicht, warum?“ Dunkelheit bemächtigte sich seiner und alles Leben, alle Liebe schwand aus ihm.

Mord auf dem Schlachtfeld

Samstag morgen, 6.30 Uhr. Hätte er gewußt was auf ihn zukommt wäre er im Bett geblieben. Er fühlte sich nicht gerade sehr wohl als er vor der Schranke anhielt. Es war viel zu früh am morgen, doch es half nichts.. Anscheinend war es ein sehr wichtiger Fall sosnt hätte ihn der Chef nicht aus dem Bett geworfen. Ein junger Soldat kam und fragte ihn nach seinem Namen und was er wolle. Kropka, Claus W. Kropka ist mein Name. Ich bin Hauptkomissar bei der Kripo. Ich habe einen Termin bei General Potulski.“ Der junge Soldat war nicht gerade freundlich gewesen, doch die Kälte die Kropka nun entgegen schlug ließ ihn erzittern. OK. Fahren sie zu Gebäude 23, dort finden sie das Büro von General Potulski.“ „Können sie mir sagen was passiert ist?“ fragte Kropka. „Tut mir leid, das verstößt gegen die Dinestvorschriften.“ sagte der junge Soldat, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand. Tss, hirnloses Äffchen“ dachte Kropka. Er fand Gebäude 23 und das Büro des Generals. Die Sekretärin Fr. Neumann brachte ihn zu Potulski. Der General sah aus wie ein Abziehbild. Ende vierzig, ein wenig untersetzt und er hatte ein wettergegerbtes Gesicht. Kropka stachen die kalten abschätzenden Augen sofort ins Gesicht. Nach dem Austausch der üblichen Begrüßungsfloskeln kam der General direkt zur Sache. Also Kropka, dieser Fall ist anders. Wir müssen das hier mit äußerster Diskretion behandeln.“ Worum geht's?“ drängte Kropka. „Wir haben einen toten. Wir fanden ihn heute nacht auf dem Truppenübungsplatz im Schützengraben. Er war Soldat etwa anderthalb Jahre hier.“ Woran starb er?“ „Er wurde erhängt. An einem Baum, das Seil hing noch in der Astgabel.“ „Das macht keinen Sinn, warum sollte man jemanden aufhängen und ihn danach in den Schützengraben legen?“ Nun ich dachte das sie das herausfinden, Kropka. Sie bekommen jede Unterstützung, nur gehen sie diskret vor, wir können uns keinen Medienrummel leisten.“ Das läßt sich einrichten. Ich fahre jetzt gleich erstmal zum Tatort und schaue mich dort um. Wenn ich wieder hier bin möchte ich mit denen sprechen die ihn kannten.“ Gut, ich lasse sie antreten. In einer Stunde im Offizierscasino.“ Der Tatort war abgesperrt, aber nicht bewacht. Es war ein unwirklicher Ort. Kropka hatte diese Gefühl im Magen das er immer hatte wenn etwas faul war. Er fand den Baum. Er untersuchte die Astgabel und das Seil das noch immer dort hing. Offenbar war das Seil gerissen. Das konnte vielleicht erklären wieso die Leiche im Schützengraben lag. Wahrscheinlich war der ursprüngliche Plan des Aufhängens fehlgeschlagen. Das hier brachte ihn nicht weiter. Er untersuchte noch kurz den Graben in dem die Leiche gefunden wurde. Als er gerade gehen wollte fand er etwas am Boden. Eine Kette mit einem Medaillon. Ein Sternzeichen. „Hmm, Schütze, wie passend für einen Soldaten.“ Er packte die Kette samt Medaillon in eine kleine Plastiktüte und verstaute sie in seiner Jacke, dann fuhr er zum Offizierscasino. Es folgten stundenlange Befragungen. Im Endeffekt hatte er nichts ausser ein paar Fakten. Er hieß Peter Gaußenbrecht war 22 Jahre alt gewesen und beschritt die Offizierslaufbahn, beliebt, keine Feinde. Das Geburtsdatum amchte ihn stutzig. 5 Januar. Somit war er Steinbock. Gehörte das Medaillon etwa dem Mörder? Zuletzt sah er sich die Leiche an. Im Bundeswehr eigenen Krankenhaus angekommen führte ihn der zuständige Arzt in das Untersuchungszimmer. Strangulationsspuren, ein paar Schrammen, sonst ncihts. Er schaute sich die Finger an, die Nägel waren blau unterlaufen. „Aha!“ entfuhr es ihm. „Was haben sie gefunden?“ fragte der plötzlich in der Tür stehende General. „Er wurde vergiftet. Das kann man an den Fingernägeln sehen.“ „Interessant“ sagte der General. Kropka bekam große Augen. „Ich habe eine Idee, ich muss nochmal zurück zum Übungsplatz.“ sagte Kropka und verließ den Raum. „Es ist nach elf, hat das nicht bis morgen Zeit?“ versuchte der General ihn aufzuhalten. „Nein, vielleicht kann ich diesen Fall hier sehr schnell auflösen...“ sagte Kropka im gehen. Er fuhr zum Übungsplatz. Er hatte nur eine Ahnung. Gleich würde er hoffentlich mehr wissen. Er stieg aus und begab sich zum Schützengraben. „Kann ich ihnen helfen?“ rief jemand hinter ihm. „Wer sind sie?“ Oberleutnant Hagendorn, Kommissar. Ich dachte mir sie wollen vielleicht wissen was wirklich passiert ist.“ Legen sie los Hagendorn.“ Ich bin ein toter Mann wenn ich ihnen das erzähle aber ich muss es tun, das bin ich ihm einfach schuldig. Ich fange vorne an. Das ganze begann vor 6 Monaten, als ich zufällig...“ Er kam nicht dazu den Satz zu vollenden denn der gedämpfte Schuss traf ihn mit tödlicher Präzision in den Kopf. Kropka ließ sich zu Boden fallen, plötzlich konnte er einen stechenden Schmerz im Rücken spüren. Er konnte in der Dunkelheit nicht sehen wer da auf ihn schoß. Verdammt“ schrie er. Er konnte fühlen wie sein Bein taub wurde. Hilflos lag er am Boden, als eine Person vor ihn trat. „Scheiße, Sie? Das hätte ich nu wirklich nicht gedacht.“ Der aus dem Schatten der Dunkelheit getretene spannte den Hahn der Waffe. „OK, sieht so aus als hätten sie gewonnen.“ sagte Kropka mit leicht bitterem Unterton. Bereit?“ fragte die Person. „He, Moment, eine Frage noch. Welches Sternzeichen?“ Himmel, sie treten gleich ihrem Schöpfer gegenüber und haben nichts wichtigeres was sie wissen wollen?“ Kropka schwieg. Die Person grinste und sagte: „Schütze“

Endlich in Sicherheit

Sie erwachte von dem Geräusch zerberstenden Glases. Sie lauschte in die Dunkelheit. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und jemand schaltete das Licht ein. Zwei Männer standen vor ihr. Sie trugen Masken. Einer sprang aufs Bett und hielt ihr den Mund zu. Sie konnte seinen Atem in ihrem Gesicht spüren. Der andere war nun auch bei ihr und riß die Bettdecke weg. Er berührte sie. Sie versuchte sich zu wehren. Er schlug sie. Sie vergingen sich an ihr, stundenlang.Am Ende, mehr tot als lebendig, ließen sie von ihr ab und verschwanden. Beim hinausgehen sagt der eine: „Bis zum nächsten mal, es war schön mit dir...“ Sie begannen beide zu lachen. Sie schreckte auf. Immer derselbe Albtraum. Sie kehrten immer wieder zurück. 3 Jahre war das nun her. Die Schmerzen dieser Nacht wurden durch Schmerzen ersetzt die nun ihr Leben waren. Sie schaltete das Licht ein und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Sie blickte auf die Holzvertäfelung an der Wand. Da war er. Er war groß, stark und unbesiegbar. Niemand konnte ihn sehen, trotzdem war er da. Sie hatte ihn direkt nach dem Vorfall einbauen lassen. 8Qm Sicherheit. Sie stand auf und ging zur Wand. Sie drückte einen verstekcten Schalter woraufhin ein Teil der Wand zur Seite glitt. Dahinter lag ein offener Raum.
Die Stahltür war offen, denn man konnte sie nur von innen verschliessen. Dieser Raum war absolut sicher. Eine 40 cm dicke Schicht gehärteten Stahls umgab den ganzen Raum. Er verfügte über einen Generator für Licht. Eine Klimaanlage und Vorräte für mehrere Wochen. Sie beschloß ihn nun endlich zu benutzen. Es hatte bisher immer genügt das er da war, doch nun war es an der Zeit diese Sicherheit auch auszukosten. Sie ging hinein und betätigte den Schalter. Die Stahltür schloß sich sowie die Holzvertäfelung. Es war als hätte das Hause sie verschluckt. Sicherheit, endlich. Die Träume kehrten in dieser Nacht nicht zurück. Am nächsten morgen fühlte sie sich ausgeruht. Sie verließ den Raum um Lebensmittel zu bestellen. Das Haus verließ sie selten seit dem Vorfall, der Psychater sagte sie leide an Agoraphobie. Sie lebte von ihrer kleinen Rente, seit der Nacht da ihr Albtraum begann. Sie begann an einem Buch zu schreiben, über das was ihr zugestoßen war, doch sie kam nicht so recht voran. Der Vorfall übertünchte alles in Dunkelheit. Nachdem sie sich versichert hatt, das der Lebensmittelhändler die Waren im
Vorhäuschen abgestellt hatte und verschwunden war, öffnete sie die Schlösser und die Haustür. Schnell holte sie alle herein. Sie kochte, aß und begab sich zurück ins Schlafzimmer. Sie schaute auf ihr Bett und abwechselnd auf die offene Tür in der Wand. Sie verschloß die Tür hinter sich.
Mitten in der Nacht erwachte sie. Sie war sich sicher ein Geräsuch gehört zu haben, dass über die Lautsprecher an ihr Ohr gedrungen war. Panik machte sich breit, bis ihr bewußt wurde wo sie war. Sie war in Sicherheit, niemand konnte sie erreichen. Entspannt legte sie sich wieder hin und schlief auch prompt wieder ein. Als sie am nächsten Morgen erwachte beschloß sie den Tag komplett in dem Raum zu verbringen. Vielleicht war das Geräusch der Nacht noch immer in ihrem Haus. Aus einem Tag wurden Wochen. Ihre Vorräte waren zu Ende. Sie musste hinaus. Doch jedes mal, wenn sie den Schalter berühren wollte der ihr den Weg aus dem Raum geöffnet hätte, brach bei ihr der kalte Schweiß aus. Was wenn Sie noch da waren? Panik brannte in ihr. Sie kauerte sich auf dem Boden zusammen. Sie würden kommen um sie zu holen. Sie entschied sich in dem Raum, in Sicherheit, zu bleiben. Sie konnte nicht riskieren ihn zu verlassen, sich ohne
seinen Schutz durch das Haus zu bewegen. Niemals...

Partikel

Heinrich Mann beschreibt Prof. Raat als „scheu und rachsüchtig“ ich versuche das subtiler darzustellen.


Er saß in seinem Arbeitszimmer un korrigierte Hausarbeiten seiner Schüler. Das Thema war: „Die Bedeutung des Wortes aber in Goethes Faust.“ Es handelte sich um eine Strafarbeit für die ganze Klasse. Auslöser waren wiederholte verbale Angriffe auf seine person. Nun sicher sein Name Professor Raat lud geradezu zu einer Verunglimpfung ein und so hatte sich hinter seinem Rücken der Name Prof. Unrat etabliert. Da er nicht feststellen konnte wer ihn da hinter seinem Rücken verunglimpft hatte, bestrafte er er die ganze Klasse. Er konnte sich vorstellen das es dieser unsägliche Lohmann gewesen war. Dieser hatte eine besondere Stellung innerhalb der Klassengemeinschaft. Er war der Klassenälteste und eine Art Rebel. Wann immer sich ihm die Möglichkeit bot versuchte er seine, Professor Raats Autorität zu untergraben. Raat hatte es sich zur Aufgabe gemacht Lohmann das Handwerk zu legen. Er blickte von den Aufsatzheften auf während sich die Wut in seinem gesicht manifestierte. Es war eine Art Klassenkampf, Obrigkeit gegen Untergebene und er, Professor Raat würde sich nicht von einem Schüler auf der Nase herumtanzen lassen. Er erhob sich und beschloß einen Spaziergang zu machen. Sobald er das Haus in die Dunkelheit der lauen Sommernacht verließ fühlte er sich wie neugeboren. Der Schutz der Dunkelheit, die frische Luft und die noch immer warme Temperatur ließen seine Laune wie frische Triebe in die Höhe schiessen. Dies war eine besonders schöne Nacht. Er liebte die Dunkelheit und diese zu durchwandern. Fast jeden abend umgab er sich mit der Schwärze der Nacht die sich wie ein Mantel um ihn schmiegte. Schon war all die Wut und all die negativen Gefühle verflogen und schneller als er sie denken konnte. Fast am Ende seines Spazierganges erregte ein hell erlleuchtetes Fenster eines kleinen Hauses seine Aufmerksamkeit. Er begab sich unter das Fenster und versuchte einen Blick auf das zu erhaschen was dort drinnen vor sich ging.Er sah in den Raum der kärglich eingerichtet war. Ein Bett, ein Schrank, ein Stuhl und ein Spiegel, in dessen Bild er die junge Frau sehen konnte die davor auf dem Stuhl saß. Sie bürstete ihr Haar mit geschlossenen Augen. Langes schwarzes Haar das dort wo es auf das Licht der Kerzen traf zu scheinen begann. Er merkte wie sich seine Finger immer fester am Fensterbrett festkrallten. Sein Blick wurde starr. Die Haare der Frau schienen sich wärmend um ihm zu legen. Sie drehte sich herum und lächelte ihn an. Sie legte ihre Hände auf seine Schultern und zog ihn an sich heran. Ihre Lippen trafen die seinen und entzündeten ein Feuer das ihn zu verbrennen schien. Er riß sich los von ihr. „Oh Prinzessin küss mich und ich beteure das aus dem Frosch ein Prinz werden wird.“ flüsterte er. Sie entfernte sich einen Schritt von ihm. Ein plötzliches krachen hinter ihm ließ ihn hochschrecken. Er fuhr herum und sah angestrengt ind die Dunkelheit. Nichts war zu sehen. Er richtete seinen Blick zurück in das Zimmer. Die junge Frau saß noch immer unbewegt vor dem Spiegel und bürstete ihr Haar. Noch immer fasziniert riß er sich los und rannte verstört nachhause. Dort angekommen ging er ohne sich zu entkleiden ins Bett und zog die Decke über seinen Kopf.

Am nächsten Morgen erwachte er als ein anderer Mensch. Die Klausur die heute zu schreiben war würde er ausfallen lassen. Die Schüler hatten es sich verdient. Trunken der ungewohnten Gefühle sprang er aus dem Bett un begann sich für die Schule fertig zu machen. Er tanzte ins Badezimmer und konnte sich ertappen ein Lied zu singen während er sich wusch. Frisch gekleidet verließ er das Haus und sprang mit ihm ungewohnten Elan zur Schule. Er fühlte sich jung und stark. Wie ein Baum dessen Triebe im Frühling sprießen. Er betrat den Klassenraum und jeder konnte sehen das da ein neuer Professor zur Türe hreinkam. Nach der Begrüßung ging er zur Tafel. Er schrieb: „Klausurthema: ...“ gerade in dem Moment als er „keines“ schreiben wollte geschah es. Den Blick zur Tafel gewand, sich selber eingestehend das es kein Traum war fuhr das Lächeln aus seinem Gesicht und wich einer versteinerten Miene. Im nächsten Augenblick brandete ein altes wohlbekanntes Gefühl in ihm auf. Wut. Da war es wieder laut und deutlich: „Quak...Quak“ Er erkannte Lohmanns Stimme. „Quak...Quak“ immer wieder. Schon schoß dem Professor die Zornesröte ins Gesicht. Während er im Begriff sich herumzudrehen und los zu brüllen hielt er inne. Eine teuflisch grinsende Fratze verdrängte die Zornesröte aus seinem Gesicht. Er ergriff die Kreide und vollendete seinen berets begonnenen Satz: „Klausurthema: Reflektieren sie in einem 4-seitigen Aufsatz verschiedene Kausalitäten zwischen dem faustischen Gedanken und der Anzahl der benutzten Satzzeichen.“ Zelebrierend legte er die Kreide ab und drehte sich herum. Er schlug die Augen auf und weidete sich an den fassungsloen Gesichtern seiner Schüler. Er setzte sich und genoß den Blick auf seine Untergebenen.

Der Anfang

Er erachte an diesem Morgen mit einem neuen Gefühl. „Ein ganz neuer Anfang“ dachte er. Er stand auf und vollzog die allmorgendliche Zeremonie des Duschens, Zähneputzens und Frühstückens. Hier hatte sich nichts geändert. Im Auto hatte er Zeit sich Gedanken zu machen, über das was nun vor ihm lag, in einer dunklen Wolke aus Nervosität und Unwissenheit was da auf ihn zukommen würde. Lange hatte er auf den heutigen Tag gewartet nun endlich war er da. Er beschloß sich nicht zuviele Gedanken zu machen. Nach einer halben stunde Autofahrt und etwa 4 Zigaretten später war er an seinem neuen Ziel angekommen. Nun stellte sich eine neuerliche Hürde in seinen Weg. Er fand keinen Parkplatz. „Toll“ sagte er zu sich. „Am ersten Tag schon zu spät.“ Er nahm einen tiefen Zug von der 5. Zigarette für diesen morgen. Schliesslich fand er einen Parkplatz, nicht ganz legal aber darüber dachte er nicht weiter nach. Er schloß sein Auto ab und machte sich auf den Weg. Als er die Tür zur Schule öffnete, bemerkte er das seine Handflächen ein wenig feucht waren. Nervosität machte sich breit. „Was wird jetzt passieren ?“ „Wie sind die Lehrer ?“ „Wie deine Mitschüler ?“ Er schmunzelte und dachte das wohl jeder der heute neu hier war diese Gedanken hatte. Er betrat den Raum und obwohl dieser angefüllt war mit nervösen Personen, fühlte er sich alleine. Er kannte niemanden. Dieser Umstand traf aber wohl auf fast jeden hier zu. Er setzte sich hin und wartete gespannt was nun passieren würde...