Dienstag, 18. November 2008

Mord auf dem Schlachtfeld

Samstag morgen, 6.30 Uhr. Hätte er gewußt was auf ihn zukommt wäre er im Bett geblieben. Er fühlte sich nicht gerade sehr wohl als er vor der Schranke anhielt. Es war viel zu früh am morgen, doch es half nichts.. Anscheinend war es ein sehr wichtiger Fall sosnt hätte ihn der Chef nicht aus dem Bett geworfen. Ein junger Soldat kam und fragte ihn nach seinem Namen und was er wolle. Kropka, Claus W. Kropka ist mein Name. Ich bin Hauptkomissar bei der Kripo. Ich habe einen Termin bei General Potulski.“ Der junge Soldat war nicht gerade freundlich gewesen, doch die Kälte die Kropka nun entgegen schlug ließ ihn erzittern. OK. Fahren sie zu Gebäude 23, dort finden sie das Büro von General Potulski.“ „Können sie mir sagen was passiert ist?“ fragte Kropka. „Tut mir leid, das verstößt gegen die Dinestvorschriften.“ sagte der junge Soldat, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand. Tss, hirnloses Äffchen“ dachte Kropka. Er fand Gebäude 23 und das Büro des Generals. Die Sekretärin Fr. Neumann brachte ihn zu Potulski. Der General sah aus wie ein Abziehbild. Ende vierzig, ein wenig untersetzt und er hatte ein wettergegerbtes Gesicht. Kropka stachen die kalten abschätzenden Augen sofort ins Gesicht. Nach dem Austausch der üblichen Begrüßungsfloskeln kam der General direkt zur Sache. Also Kropka, dieser Fall ist anders. Wir müssen das hier mit äußerster Diskretion behandeln.“ Worum geht's?“ drängte Kropka. „Wir haben einen toten. Wir fanden ihn heute nacht auf dem Truppenübungsplatz im Schützengraben. Er war Soldat etwa anderthalb Jahre hier.“ Woran starb er?“ „Er wurde erhängt. An einem Baum, das Seil hing noch in der Astgabel.“ „Das macht keinen Sinn, warum sollte man jemanden aufhängen und ihn danach in den Schützengraben legen?“ Nun ich dachte das sie das herausfinden, Kropka. Sie bekommen jede Unterstützung, nur gehen sie diskret vor, wir können uns keinen Medienrummel leisten.“ Das läßt sich einrichten. Ich fahre jetzt gleich erstmal zum Tatort und schaue mich dort um. Wenn ich wieder hier bin möchte ich mit denen sprechen die ihn kannten.“ Gut, ich lasse sie antreten. In einer Stunde im Offizierscasino.“ Der Tatort war abgesperrt, aber nicht bewacht. Es war ein unwirklicher Ort. Kropka hatte diese Gefühl im Magen das er immer hatte wenn etwas faul war. Er fand den Baum. Er untersuchte die Astgabel und das Seil das noch immer dort hing. Offenbar war das Seil gerissen. Das konnte vielleicht erklären wieso die Leiche im Schützengraben lag. Wahrscheinlich war der ursprüngliche Plan des Aufhängens fehlgeschlagen. Das hier brachte ihn nicht weiter. Er untersuchte noch kurz den Graben in dem die Leiche gefunden wurde. Als er gerade gehen wollte fand er etwas am Boden. Eine Kette mit einem Medaillon. Ein Sternzeichen. „Hmm, Schütze, wie passend für einen Soldaten.“ Er packte die Kette samt Medaillon in eine kleine Plastiktüte und verstaute sie in seiner Jacke, dann fuhr er zum Offizierscasino. Es folgten stundenlange Befragungen. Im Endeffekt hatte er nichts ausser ein paar Fakten. Er hieß Peter Gaußenbrecht war 22 Jahre alt gewesen und beschritt die Offizierslaufbahn, beliebt, keine Feinde. Das Geburtsdatum amchte ihn stutzig. 5 Januar. Somit war er Steinbock. Gehörte das Medaillon etwa dem Mörder? Zuletzt sah er sich die Leiche an. Im Bundeswehr eigenen Krankenhaus angekommen führte ihn der zuständige Arzt in das Untersuchungszimmer. Strangulationsspuren, ein paar Schrammen, sonst ncihts. Er schaute sich die Finger an, die Nägel waren blau unterlaufen. „Aha!“ entfuhr es ihm. „Was haben sie gefunden?“ fragte der plötzlich in der Tür stehende General. „Er wurde vergiftet. Das kann man an den Fingernägeln sehen.“ „Interessant“ sagte der General. Kropka bekam große Augen. „Ich habe eine Idee, ich muss nochmal zurück zum Übungsplatz.“ sagte Kropka und verließ den Raum. „Es ist nach elf, hat das nicht bis morgen Zeit?“ versuchte der General ihn aufzuhalten. „Nein, vielleicht kann ich diesen Fall hier sehr schnell auflösen...“ sagte Kropka im gehen. Er fuhr zum Übungsplatz. Er hatte nur eine Ahnung. Gleich würde er hoffentlich mehr wissen. Er stieg aus und begab sich zum Schützengraben. „Kann ich ihnen helfen?“ rief jemand hinter ihm. „Wer sind sie?“ Oberleutnant Hagendorn, Kommissar. Ich dachte mir sie wollen vielleicht wissen was wirklich passiert ist.“ Legen sie los Hagendorn.“ Ich bin ein toter Mann wenn ich ihnen das erzähle aber ich muss es tun, das bin ich ihm einfach schuldig. Ich fange vorne an. Das ganze begann vor 6 Monaten, als ich zufällig...“ Er kam nicht dazu den Satz zu vollenden denn der gedämpfte Schuss traf ihn mit tödlicher Präzision in den Kopf. Kropka ließ sich zu Boden fallen, plötzlich konnte er einen stechenden Schmerz im Rücken spüren. Er konnte in der Dunkelheit nicht sehen wer da auf ihn schoß. Verdammt“ schrie er. Er konnte fühlen wie sein Bein taub wurde. Hilflos lag er am Boden, als eine Person vor ihn trat. „Scheiße, Sie? Das hätte ich nu wirklich nicht gedacht.“ Der aus dem Schatten der Dunkelheit getretene spannte den Hahn der Waffe. „OK, sieht so aus als hätten sie gewonnen.“ sagte Kropka mit leicht bitterem Unterton. Bereit?“ fragte die Person. „He, Moment, eine Frage noch. Welches Sternzeichen?“ Himmel, sie treten gleich ihrem Schöpfer gegenüber und haben nichts wichtigeres was sie wissen wollen?“ Kropka schwieg. Die Person grinste und sagte: „Schütze“

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